Die staatliche Rente allein genügt oft nicht

Traurig aber leider oft wahr.

Altersvorsorge macht freiWer im Alter auf seinen gewohnten Lebensstandard nicht verzichten möchte, der muss privat vorsorgen. Die staatlichen Leistungen allein werden nicht ausreichen, wenn die heute 30- bis 40-jährigen in einigen Jahrzehnten in Rente gehen. Wer dann über keine private Altersvorsorge verfügt und ausschließlich von den Bezügen aus der staatlichen Rentenkasse leben muss, der kann vermutlich das Notwendigste für seinen Lebensunterhalt bezahlen – mehr aber nicht. Damit es soweit gar nicht erst kommt, sollte man frühzeitig gegensteuern. Die Grundregel lautet: Je eher man mit der privaten Altersvorsorge beginnt, desto besser. Denn umso mehr Zeit hat das eingezahlte Kapital, sich durch geschickte Investitionen zu vermehren.

Als Instrumente der langfristigen Vermögensbildung haben sich insbesondere Lebensversicherungen, aber auch private Rentenversicherungen bewährt. Häufig findet man fondsgebundene Produkte, in die man monatlich einen bestimmten Betrag einzahlt. Das Geld der Anleger nutzen die Versicherungen, um Aktien oder Anteile an anderen Fonds zu erwerben, die mittel- und langfristig eine gute Rendite versprechen. In der Regel wird eine Mindestverzinsung garantiert, so dass man schon heute ausrechnen kann, welcher Betrag im Rentenalter mindestens zur Verfügung stehen wird. Darüber hinaus gibt es Gewinnbeteiligungen, die die Summe weiter vergrößern.

Zu entscheiden gilt es dann noch, ob der komplette Betrag auf einen Schlag ausgezahlt werden soll oder ob man lieber eine monatliche Rentenzahlung haben möchte. Beide Varianten sind bei vielen Versicherungsgesellschaften im Angebot. Man sieht: Es gibt auch andere Strategien der Altersvorsorge.