Riester-Rente
Die
Menschen werden immer älter, und sie sind immer länger
Rentner. Zugleich nimmt die Zahl der Erwerbstätigen ab, die
Beiträge zur Rentenversicherung bezahlen. Dass es also in Zukunft
zu finanziellen Problemen im System der staatlichen Rentenversicherung
kommen wird, steht fest. Um hier gegenzusteuern, beschloss die damalige
rot-grüne Bundesregierung zu Beginn des neuen Jahrtausends eine
Reihe von Maßnahmen, zu deren bekanntesten die Einführung
der Riester-Rente gehörte. Arbeits- und Sozialminister Walter
Riester gab der Reform seinen Namen. Er setzte durch, dass der Staat
fortan die Sparanstrengungen seiner rentenversicherungspflichtigen
Bürger mit Zuschüssen unterstützt.
Die Riester-Rente erfuhr in den folgenden Jahren noch einige
Änderungen und gewann dann rasch an Beliebtheit. Heute gibt es
viele Millionen Verträge, mit denen künftige Rentner sich
eine zusätzliche Säule ihrer Altersvorsorge schaffen. Wer
sich für die Riester-Rente entscheidet, der schließt mit dem
Anbieter einen Sparvertrag ab. In die Police wird über Jahre oder
Jahrzehnte eingezahlt, wobei der Staat die Beiträge aufstockt.
Nach dem Erreichen des 60. Lebensjahres darf dann ein Teil des
Riester-Guthabens ausgezahlt werden, der überwiegende Teil des
angesparten Kapitals muss jedoch in Form von monatlichen Beträgen
zurück an den Sparer fließen. Mit diesen Einkünften
kann dann die so genannte Rentenlücke geschlossen werden.
Eine Riester-Rente kann also in vielen Fällen sinnvoll sein.
Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auf: www.riesterrente-info.de