Rente mit 67

Immer später in die Rente.

Altersvorsorge macht freiRentner wurde man lange Zeit spätestens im Alter von 65 Jahren, viele Menschen verabschiedeten sich bereits deutlich früher aus dem Berufsleben. 2007 wurde in Deutschland aber eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre beschlossen. Die Maßnahme soll ab dem Jahr 2012 schrittweise greifen, im Jahr 2029 soll dann die Rente mit 67 die Regel sein.

Auch zu diesem Zeitpunkt wird es zwar noch möglich sein, früher aus dem Erwerbsleben zu scheiden. Doch die Abschläge auf die Rentenzahlungen fallen dann entsprechend höher aus. Viele Kritiker sehen in der politisch gewollten Anhebung des Rentenalters daher auch eine versteckte Rentenkürzung. Da angesichts der Lage auf dem Arbeitsmarkt kaum ein Angestellter tatsächlich bis zum Alter von 67 Jahren in Lohn und Brot stehen werde, laufe die Maßnahme letztendlich auf eine Absenkung des Rentenniveaus hinaus. In vielen Bereichen, in denen körperlich anstrengende Arbeit geleistet werde, seien die Menschen zudem gar nicht in der Lage, so lange zu arbeiten. Schon heute müssten beispielsweise Maurer oder Fliesenleger weit vor dem „offiziellen“ Rentenalter aus gesundheitlichen Gründen in den Vorruhestand gehen.

SPD und Union, die die Rente mit 67 in der Großen Koalition beschlossen haben, sehen in ihrer Entscheidung ungeachtet aller Kritik den einzigen Weg, den Beitragssatz zur Rentenversicherung stabil zu halten.
Es ist noch nicht unbedingt soweit, dass man grundsätzlich an Geschenke für Senioren denken muss. Aber Vorsorge ist wichtig.