Immobilien als Altersvorsorge

Ein Haus bringt auch etwas.

Altersvorsorge macht freiFür viele Deutsche ist eine eigene Immobilie immer noch die beste Altersvorsorge – und das vollkommen zurecht: Wer bereits in relativ jungen Jahren ein Haus oder eine Wohnung kauft, der hat den Kredit nach einigen Jahrzehnten zurückgezahlt. Die Immobilie ist dann schuldenfrei, und im Alter kann man mietfrei darin wohnen. Da die Rentenzahlung ja nur einen Teil des früheren Gehalts ausmacht, ergibt sich so die vorteilhafte Situation, dass trotzdem nicht weniger Geld zum Leben zur Verfügung steht. Denn anders als früher müssen keine Zahlungen mehr an die Bank geleistet werden, weil das Darlehen komplett getilgt ist. Und Miete muss man auch nicht zahlen, weil einem das Haus ja selbst gehört.

Neben selbstgenutzten Immobilien können als zusätzliche Bausteine der privaten Altersvorsorge zudem vermietete Immobilien in Betracht kommen. Die Zahlungen der Mieter bessern dann die Rente auf. Das gilt natürlich wiederum vor allem dann, wenn das vermietete Haus oder die Wohnung ebenfalls abbezahlt sind. In diesem Fall schmälern keine Zinszahlungen an die Bank die Einkünfte aus der Vermietung. Um die Weichen in Richtung Wohneigentum zu stellen, sollte man möglichst früh mit dem Sparen beginnen. Dazu eignen sich Bausparverträge optimal, für die man zudem staatliche Förderungen wie die Arbeitnehmersparzulage und die Wohnungsbauprämie kassieren kann. Zur Info im Erbfall: Man kann auch ein Wohnrecht vereinbaren.